Veröffentlicht am: 13.12.2017

Die Motorradkombi San Diego von DIFI – der exklusiv bei Motoport erhältlichen Marke – ist als reiner Sommeranzug  konzipiert worden. Dieses Versprechen wird hier vollumfänglich erfüllt. Durch die großen Mesh-Einsätze ist er bei Temperaturen ab etwa 20 Grad sehr angenehm zu tragen. Bei niedrigeren Temperaturen, wird es in ihm dagegen schon recht frisch. Optimal geeignet ist er für diejenigen Reisenden, die ihre Touren in wärmere Gefilde tragen. In unserer Testphase hatten wir stellenweise Temperaturen von 40 Grad und Sonne pur. 

Normalerweise lässt man bei dieser Hitze das Motorrad stehen und widmet sich derweil anderen Dingen. Doch mit dieser Kombi konnte man es diesmal sehr gut aushalten. Das Material ist angenehm zu tragen und fühlt sich gut an: nicht zu steif aber auch nicht flusig. Nur wenn man wirklich einmal ins Schwitzen kommt, fühlt es sich leicht klebrig an.

Was den durchaus gestandenem Mann mit stattlicher Größe und passendem Gewicht außerdem begeisterte war, dass der Hersteller mit den Größen keineswegs trickst. Ganz im Gegenteil! Normalerweise neigen die Hersteller mittlerweile ja dazu, kleinere Größen auszuliefern, als sie auf dem Etikett angeben. Nicht hier. Der San Diego ist sowohl bei der Jacke als auch bei der Hose eher weiter als erwartet.

All diejenigen Motorradfahrer, die normalerweise knapp aus dem Größenraster herausfallen haben bei diesem Anbieter also noch die Chance, etwas Passendes zu finden. Überhaupt zeigt DIFI ein Herz für Menschen mit etwas mehr Körperfülle: Sowohl Jacke als auch Hose sind in den Größen M bis 6 XL gefertigt (bei den Hosen sind zusätzlich auch noch Sondergrößen zu haben). An diversen Stellen sind zudem Stretcheinsätze eingenäht. Sowohl an den Armen, am Saum wie auch an den Beinen kann die Weite noch individuell verstellt werden.  Da sollte doch auch für die Schwergewichte der Szene etwas Passendes dabei sein. Ein preislicher Aufschlag wird für die Übergrößen im übrigen lobenswerterweise nicht erhoben. Auch dies ist selten.

Protektoren sind in der Jacke an Ellenbogen und Schultern sowie in der Hose an den Knien und Hüften vorhanden. Im Test saßen sie alle an den richtigen Stellen; sie können aber auch individuell eingestellt werden. Wasserdicht ist dieser reine Sommeranzug nicht, die Tropfen finden – mangels Membran – ungebremst ihren Weg auf die Haut. Außerdem fehlt der Rückenprotektor. Beides lässt sich aber bei dem Anschaffungspreis von knapp über 300 Euro für den kompletten Anzug durchaus verschmerzen.

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