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    Deutschland / Brandenburg | Berlin
    Eine Tour durch das romantische Havelland verspricht Genuss pur. Wusterhausen: Das reizende Städtchen besitzt seit 1233 das Stadtrecht, wegen der vielen schönen Fachwerkhäuser lohnt sich ein Bummel zu Fuß. Fehrbellin: Idyllische Lage am Nordrand eines kleinen Höhenzuges. Namensgeber war die “Bellinsche Fähre”, die hier im Mittelalter den Fluss Rhin überquerte. Südlich von Fehrbellin fand im Juni 1675 eine folgenreiche Schlacht statt, bei der die brandenburg-preußischen Truppen die schwedischen schlugen. Rathenow: Sehenswerte Altstadt, reizende Uferpromenade an der Havel. Zu DDR-Zeiten das Zentrum der optischen Industrie. Etappe Nauen - Börnicke: Teil der Deutschen Allenstraße, ruhige und lange Bögen, reinlegen und wohl fühlen. Schloss Ribbeck: Verewigt in Fontanes Gedicht “Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland”. Seit 2009 erstrahlt das Barockschloss über dem Dorfensemble des ehemaligen Gutshofes wieder im alten Glanz. Neustadt/Dosse: Hauptort der Pferdezucht in Brandenburg. Das prachtvolle Gestüt wurde um 1790 vom preußischen König errichtet.
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    Irland / Galway - Mayo - Sligo
    Sky Road: Außer in den Sommermonaten – zu viel Verkehr – ist diese 15 Kilometer lange Panoramastraße eine Traumstrecke für Motorradfahrer. Grandiose Ausblicke auf die zerklüfteten Buchten und teilweise extreme Steigungen machen diesen Abschnitt zu einem Leckerbissen. Kylemore Abbey: Vorbei am Connemara National Park wird die älteste irische Benediktinerinnenabtei erreicht. 1665 gegründet, residieren die Nonnen seit 1920 in diesem prächtigen Schloss aus dem 19. Jahrhundert, das zuvor ein privates Anwesen war. Vor allem die Gärten sind den Besuch wert. Doo Lough Pass: Kein klassischer Pass mit Kehren, aber dennoch eine flüssig fahrbare Strecke: führt über die Sheefrey Hills nordwärts nach Louisburgh. Murrisk: Gleich drei Attraktionen machen den kleinen Ort an der Küste zu einem Pflichtziel für Irland-Fans. Zum einen gibt es die Überreste einer Augustinerabtei aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern. Im Park davor steht seit nunmehr 20 Jahren das National Famine Memorial. Das Denkmal in Form eines Totenschiffs mit skelettierten Figuren mahnt eindrücklich an die Ereignisse rund um die Große Hungersnot, die Mitte des 19. Jahrhunderts über eine Million Menschen dahinraffte. Das alles liegt zu Füßen des heiligen Bergs der Iren, des 762 Meter hohen Croagh Patrick. Ein Pilgerpfad führt auf den Gipfel, auf dem St. Patrick im 5. Jahrhundert 40 Tage lang gefastet haben soll. Schön ist auch die zugehörige Legende, dass er ein Glocke vom Berg schleuderte und damit alle Schlangen von der irischen Insel vertrieb. Westport: Die Stadt empfiehlt sich als Etappenort durch ihr Übernachtungsangebot. Zudem gibt es in manchen Pubs täglich Konzerte irischer Folkmusik. Ein Bummel entlang der hübschen Promenade beiderseits des Flusses Carrowbeg zeigt zudem die Struktur des Ortes. Westport ist eine durchgeplant angelegte Stadt – eine Seltenheit auf der Insel.
    Irland / Derry - Antrim Coast
    Bushmills: In dem kleinen Dorf dreht sich alles um den gleichnamigen Whiskey. Die Brennerei ist ein Touristenmagnet mit gut 120.000 Besuchern im Jahr. Schon seit 1784 wird dort Bushmills Whiskey produziert – als Single Malt wie auch als Blended Whiskey. Giant‘s Causeway: Diese einzigartige Basaltsäulenansammlung – rund 40.000 – ist seit 1986 UNESCO-Weltnaturerbe. Entstanden ist diese sich fünf Kilometer an der Küste entlangziehende Formation wohl durch abkühlende Lava eines später durch Erosion abgetragenen Vulkans. Es gibt aber auch eine wunderbare Legende zur Entstehung, die nachzulesen unbedingt lohnt. Ganz in der Nähe lohnt auch der Besuch der Hängebrücke Carrick-a-Rede. Armoy: In der Nähe des Dörfchens befindet sich eine Rotbuchenallee. Hört sich nicht spannend an? Ist es aber. Bekannt geworden unter dem Namen „Dark Hedges“ zählt dieser Straßenabschnitt zu den beliebtesten Fotomotiven Nordirlands. Cushendall: Der Abstecher zum Torr Head, einer kleinen Landzunge, führt über allerfeinste Motorradstraßen. Danach durchstreifen wir zumindest zwei der insgesamt neun sich zum Meer öffnenden Täler, die als „Glens of Antrim“ bekannt und ein prächtiger Naturschatz sind. Larne: Ganz in der Nähe des wichtigsten Hafens der Antrim Coast befinden sich die aufgegebenen Kalksteinbrüche von Magheramorne. Hier entstanden viele Szenen der gerade angesagten TVSerie „Game of Thrones“. Weitere Außenaufnahmen fanden zudem auf dem Antrim Plateau bei Cairncastle statt, während die Studioproduktion weitgehend in Belfast abgedreht wurde.
    Italien / Piemont Ligurien
    La Spezia: Die Provinzhauptstadt am östlichen Ende der Riviera di Levante ist nur wenige Kilometer von der Regionalgrenze zur Toskana entfernt. Die einzigartige Lage an einer geschützten Bucht, hinter der auch gleich die ersten Gebirgszüge aufsteigen, prädestinierten den Ort früh als aufstrebende Hafenstadt. Obwohl im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, sind die Altstadt und einige Paläste bis heute ein Besuchermagnet, darunter auch das Castello San Giorgio. Außerdem gibt es mehr als eine Handvoll attraktiver Museen mit Kunstausstellungen von Rang oder auch das Marinetechnikmuseum. In den engen Bergen hinter der Stadt müssen sich zwei Autobahnen den Platz mit Hauptund Nebenstraßen teilen. Aber so kommt man wenigstens schnell aus dem dicht besiedelten Zentrum in die Ausläufer des toskanischen Apennin. Pontremoli: Das hübsche, toskanische Städtchen, das sich am Verlauf des Magna entlang schlängelt, gilt als das westliche Tor zum Apennin-Gebirge. Passo di Cirone: Der Pass ist auf 1 255 Metern Höhe einer der Zugänge in den Nationalpark Toskanisch- Emilianischer Apennin. In der Umgebung gibt es noch einige weitere Pässe, allesamt wenig befahren, da für den Durchgangsverkehr uninteressant. Das hat aber auch eine gewisse Vernachlässigung zur Folge. Nach Erdrutschen ist der Pass oft und länger gesperrt. Passo di Lagastrello: Die Rückkehr unserer Route ans Meer erfolgt über den sehr fahraktiven Pass mit 1 200 Höhenmetern. Nationalpark Apennin: Das Schutzgebiet erstreckt sich grenzübergreifend über zwei Regionen und ist die Heimat des berühmten Käses Parmigiano-Reggiano.
    Spanien / Pyrenäen Spanien
    Cap de Creus: Das Cap de Creus ist eine kleine Welt für sich und ist komplett zum Naturpark erklärt. Auf der Halbinsel, die zugleich den östlichsten Punkt der iberischen Halbinsel darstellt, winden sich spannende Strecken wie Luftschlangen durch die felsige Landschaft. Die Felsformationen sind zum Teil recht skurril und tragen nicht grundlos Namen wie „Das Kamel von Tudela“ oder „Der Gorilla“. Figueres: Die hochinteressante Stadt zu Füßen der riesigen achteckigen Festung Castell de Sant Ferran glänzt mit quirligen Boulevards. Das Highlight Figueres ist das Dalí-Museum, welches die Stadt ihrem berühmten Sohn widmet. Hier liegt das Künstler-Genie unter der Glaskuppel der Krypta auch begraben. Ein zweites spannendes Dalí-Museum gibt es übrigens in Cadaqués, dem schönen Küstenstädtchen am Cap de Creus. Llançà: Llançà ist genau der richtige Ort, um am Ende der Tour mit Blick auf die im Hafen schaukelnden Boote ein kühles „Cerveza“ zu zischen. Es darf aber auch ein „Carajillo“ sein, ein spanischer Espresso „mit Schuss“. Roses: Dolmen, Zitadelle, Castell, Burgruine - Roses ist nicht nur reich an Geschichte, sondern auch an Touristen. Nichtsdestotrotz ist die trubelige Hafenstadt interessant und der perfekte Ausgangsort für Touren in die interessante Umgebung. Céret: Für uns eines der schönsten Pyrenäendörfer. Unter schattigen Platanen liegen einladende Plätze und traumhafte Boulevards. Entlang der Bordsteine rinnt im Sommer Wasser zur Kühlung. Hier lässt sich perfekt von den vielen Kurvenkilometern erholen.
    Irland / Sligo - Donegal
    Donegal: Als beliebter Etappenort für Besucher des irischen Nordwestens verfügt die kleine Stadt über eine gute touristische Infrastruktur. Pubs, Hotels sowie B&Bs sind in ausreichendem Maß vorhanden, etwa rund um den Landsitz Donegal Castle. Am Hafen und damit außerhalb des Ortskerns finden sich die Überreste zweier Klöster aus dem 15. Jahrhundert. Glenties: Die Blue Stack Mountains bilden eine natürliche Barriere zwischen den Städten des nördlichen Donegal, etwa Dunglow oder Letterkenny, und denen im Süden wie Donegal oder Ballyshannon. Eine direkte Verbindung über die um 600 Meter hohen Gipfel – der höchste ist Croaghgorm mit 674 Metern – gibt es nicht. Eiligen sei die gut ausgebaute Verbindung über die Regionalflugöstlich verlaufende N15 nach Letterkenny empfohlen. Wir wählen aber die deutlich schönere Route über die kleinen Straßen westlich bis Glenties und dann an der Nordrampe der Berge vorbei. Glenveagh National Park: Irlands zweitgrößter Nationalpark deckt eine Fläche von gut 170 Qudratkilometern ab. Dabei handelt es sich weitgehend um Hochmoore mit zahlreichen Fließ- und Stillgewässern. Die Zufahrt zum Park führt bis an Glenveagh Castle heran. Botaniker werden ihre helle Freude an dem bunten Mix von angelegten Gärten rund um diesen Landsitz haben. Hier sind exotische Pflanzen heimisch geworden, die ansonsten nur in Südamerika vorzufinden sind. Dank der ähnlichen klimatischen Bedingungen, die der Golfstrom mit sich bringt, gibt es zudem zahlreiche Pflanzengattungen aus Madeira und Tasmanien. Alternativ lässt sich der Park auch an seiner Südgrenze umrunden.
    Deutschland / Sachsen
    Naschkatzen und Naturliebhaber kommen hier garantiert auf ihre Kosten. Colbitz-Letzlinger-Heide: Das größte zusammenhängende Heidegebiet Mitteleuropas und gleichzeitig die größte nicht landwirtschaftlich genutzte und unbewohnte Fläche Deutschlands. Kein Wunder, dass sich hier tatsächlich unberührte Natur erleben lässt. Letzlingen: Sehenswürdigkeit des Heideortes ist das 1559 vom Kurfürsten von Brandenburg errichtete Jagdschloss. Salzwedel: Heimat des Baumkuchens, der über offenem Holzfeuer quasi am Spieß gebacken wird und nicht wie ein normaler Kuchen in Stücke zerteilt, sondern in Form von kleinen Halbmonden vom Ring abgeschnitten wird. So sind die so genannten Jahresringe zu erkennen. Oebisfelde: 1073 als Ysfelde erstmalig urkundlich genannt, entwickelte sich das Städtchen ab 1900 zum Eisenbahnknotenpunkt. Unbedingt ansehen: Die adrette Innenstadt, die herrliche romanische Nicolaikirche und die romantische Burg Oebisfelde. Etappe Oebisfelde – Salzwedel: Landschaftsgenuss im Naturpark Drömling. Arendsee: Die Sonnenuntergänge an seinem Ufer sind einmalig.
    Deutschland / Brandenburg | Berlin
    In der Oder-Spree-Region führen beschauliche Landstraßen zu wichtigen Stätten des Zweiten Weltkriegs. Highlights: Fürstenwalde: Der Aufstieg des Ortes zu einer der wohlhabendsten Städte der Mark Brandenburg verdankte Fürstenwalde der Tatsache, dass sämtliche auf der Spree transportierten Waren hier für den Landtransport umgeladen werden mussten. Blickfang sind heute das Rathaus und der Dom. Müllrose: Ihren Namen hat die sympathische Kleinstadt vom altsorbischen Ausdruck „milorad“ für lieb, teuer. Am alten Kirchturm sieht man noch die Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg. Seelow: Im April 1945 fand an den Seelöwer Höhen die letzte große Schlacht des Zweiten Weltkriegs statt, die der Roten Armee schließlich den Weg nach Berlin ebnete. Im November 1945 wurde die von Marschall Schukow in Auftrag gegebene Gedenkstätte Seelower Höhen eingeweiht – Besuch empfehlenswert. Müncheberg: Seit 1928 Forschungszentrum für Landwirtschaft. Heute steht hier das Zentrum für Agrarlandschaftsforschung. Etappe Müllrose – Manschnow: Auf den unendlichen Alleen der Mark Brandenburg kann man die Seele baumeln lassen.
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    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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