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Deutschland

Entdecke Motorradtouren in Deutschland

Motorrad Touren entdecken
von
Martin Schempp

Motorrad Touren in Deutschland - Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

 

Motorradtouren Deutschland – ungeheurer Facettenreichtum

Hinter Italien und Frankreich belegt Deutschland bei den Motorradneuzulassungen Platz drei. Weit vor Spanien und Großbritannien. Da das Motorrad bei uns nicht den Alltagsstatus hat wie in Italien und Frankreich, sondern in erster Linie als reines Hobbygerät dient, muss man diesem dritten Platz umso mehr Bedeutung zumessen. Was also ist der Grund für die hohe Beliebtheit des Motorrades in Deutschland?

Ein weiterer Blick in die Statistik hilft bei der Antwort: Laut ADAC wird Deutschland als Reiseland immer attraktiver. Über ein Drittel der ADAC-Mitglieder verbringen ihren Auto-/ bzw. Motorradurlaub im eigenen Land. Tendenz steigend. Wieso werden Motorradtouren und Motorradurlaub in Deutschland immer gefragter? Nachdem Urlaub zu Hause jahrzehntelang als uncool und spießig galt? Unserer Meinung nach, weil Deutschland eine derartige landschaftliche und kulturelle Vielfalt zu bieten hat wie kaum ein anderes europäisches Land.

Auf seinen Motorradreisen durch Deutschland hat man die große Auswahl: hier Sandstrände und Tiefebenen, dort Mittelgebirge und Alpen. Hier norddeutsche Backsteingotik, dort süddeutscher Barock. Hier hanseatische Zurückhaltung, dort rheinischer Frohsinn. So kann man sich auf seinen Motorradtouren durch Deutschland, eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, aus einer breiten Farbpalette bedienen.

 

Einen perfekten Überblick über die schönsten Motorradtouren in Deutschland bieten Dir unsere nachfolgenden FolyMaps Motorradkarten:

 

oder für passende Informationen unsere nachfolgenden Motorrad Reiseführer:

 

Viele weitere Motorradkarten für die schönsten Motorradregionen in Deutschland findest Du ebenfalls in unserem Shop.

Tips aus unserem Shop

Deutschlands Tourenhighlights
27.95 inkl. MwSt.

Motorrad Touren in Deutschland

Deutschland / Sachsen-Anhalt
Heller Sandboden, duftende Kiefernwälder, glasklare Gewässer – bei einer Motorradtour durch die Altmark werden Träume von Südfrankreich wahr. Hinzu kommt die dünne Besiedlung, und das Motorradparadies ist fertig. Wer sich der Altmark von Norden her näher, durchquert erst einmal die Prignitz. Das ist die Region der kleinen Dörfer. Die Prignitz ist aber auch die Region von Schloss Ludwigslust. Dieses wunderschöne Klein-Versailles entstand zwischen 1757 und 1777 und wirkt hier in der Tiefe der Provinz etwas verloren. Doch genau das wollte sein Erbauer, Herzog Ludwig von Mecklenburg. Auf verträumten Sträßchen geht es durch den Grabower Forst. Winzige Dörfer und Horden von schnatternden Enten und Gänsen ziehen vorüber. Diese Tiere kennen keine Verkehrsregeln und provozieren immer wieder den Griff zur Bremse. Über Mellen und Lenzen nach Perleberg. In Weisen links ab nach Breese, und von dort aus in einem Bogen nach Rühstädt. Wir sind jetzt mitten in den Auwiesen des Elbtales. Schmaler Asphalt, viele Kurven, kaum Verkehr. Die Wiesen erstrecken sich bis zum Horizont. Ganz selten sind Menschen zu sehen. Zeit und Raum verschwimmen. In feuchten Flussauen fühlten sich schon immer Störche besonders wohl. So auch an der Elbe. Ein Umstand, der dem Ort Rühstädt den Beinamen Storchendorf bescherte. Über 40 Storchenpaare brüten jedes Jahr auf Rühstädter Schornsteinen und Strommasten. Jedes Haus listet auf einer Holztafel akribisch genau Ankunft, Abflug und Anzahl der Jungen auf. Wer die Störche sehen will, sollte bis Ende August kommen. Danach sind sie weg. In Havelberg steuern wir die auf einem Hügel gelegene Altstadt an. Von hier oben hat man einen prächtigen Blick auf den tieferliegenden Stadtteil, Inselstadt genannt, und auf den Zusammenfluss von Havel und Elbe. Ein Stück B 107 folgt. In Sandau verlassen wir die Schnellstraße und fahren zur Elbfähre hinab. Auf der anderen Flussseite wartet eine echte Fahrwerks-Teststrecke: Von Rillen, Löchern und Pflastersteinen übersät, schlängelt sich ein Fahrweg durch das Sandauer Holz. Immer wieder zweigen offiziell befahrbare Feldwege ab und zielen entlang der Elbdeiche zu wildromantischen Picknickplätzen. Über Hindenburg kurven wir nach Arneburg. Der Tipp für Arneburg heißt Burgberg. Von dort oben bietet sich ein traumhafter Blick über die Elbe mit ihren Flussauen hinweg. Außerdem gibt es in der Burggaststätte eine altmärker Spezialität, die leckere Hochzeitssuppe. Von weitem winken die charakteristischen Türme von Tangermünde. Über das Pflaster mit seinen runden Katzenköpfen rattern wir in die Altstadt hinein. Die ehemalige Hansestadt präsentiert sich als lebendiges Bilderbuchstädtchen mit beeindruckenden Backsteinbauten und liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Man parkt die Maschine am besten vor dem roten Gotik-Rathaus, macht es sich in einem Stuhl des Rathaus-Cafés bequem und genießt den schönen Blick. Wir meiden die B 188, fahren über Heeren in die Kreishauptstadt Stendal und weiter nach Steinfeld und Kläden. Der Weg zum Arendsee führt direkt nach Norden aus Krevese hinaus. Zuerst Asphalt, dann der Ort Losse, dann die B 190. Eine Traumstrecke. Mitten in der Natur, weit weg von jeglichem Verkehr. Motorrad fahren pur. Eine dieser typischen altmärker Alleen führt am Arendsee vorbei. Man kommt sich vor wie irgendwo am Mittelmeer. Dichte Kiefernwälder und heller Sandboden flankieren die gut ausgebaute Straße. In dem Sand wächst übrigens ausgezeichneter Spargel, den man am besten zusammen mit Schnitzel und Salzkartoffeln isst. Am Arendsee warten gemütliche Strandbäder. Aber nicht nur deshalb lohnt sich ein Stopp: Die Villen aus der Jahrhundertwende sind ein optischer Leckerbissen. In Salzwedel steuern Naschkatzen direkt die Holzmarktstraße und das Café Kruse an (Motorradparkplatz im Innenhof). Wegen des Baumkuchens. Diese Salzwedeler Köstlichkeit wird vor den Augen der Gäste am offenen Feuer gebacken. Dabei wird auf einer waagerechten Holzwalze Schicht für Schicht Teig aufgegossen, so dass der Kuchen danach aufgeschnitten aussieht wie ein Baum mit seinen Jahresringen. Auf der Rückfahrt streift die Route das Wendland. Ein Besuch der Rundlingsdörfer Satemin und Lübeln sind Pflicht. Über Lüchow fahren wir nach Gorleben, und von dort auf der aussichtsreichen Elbuferstraße weiter nach Dömitz. Hier überqueren wir auf einer neuen Brücke den Fluss. Die alte wurde bei Kriegsende gesprengt, und ihre Reste waren lange ein Symbol für die unüberbrückbaren Gegensätze zwischen Ost und West. Ein Schlenker bringt uns auf verträumten und abgelegenen Nebensträßchen über Polz, Kaliß und Eldena zurück zur Bundesstraße. Jetzt sind es noch ein paar entspannte Kilometer, und der Kreis schließt sich. Highlight: Besuch bei Bismarcks Vier Kilometer westlich von Stendal liegt direkt an der 188er das kleine Dorf Döbbelin. Man müsste es eigentlich gar nicht erwähnen, wäre da nicht seit 1736 das Gutshaus der Familie von Bismarck, und würde dort nicht Alexander von Bismarck wohnen. Der Nachfahre des Reichskanzlers lebt seit der Wende in Döbbelin und zeigt interessierten Besuchern gerne Haus und Hof. Einfach klingeln, eine Tasse Kaffee steht meist bereit. Roadbook: Ludwigslust – Grabow – Mellen – Lenzen – Laaslich – Dergenthin – Perleberg                                                                                    – Weisen – Breese – Rühstädt – Havelberg – Sandau – Arneburg – Storkau – Tangermünde – Heeren – Stendal – Döbbelin – Steinfeld –  Messdorf – Krevese – Arendsee –  Salzwedel – Lüchow – Gorleben – Dömitz – Ludwigslust (ca. 450 km) HINWEIS: KEINE MOTORRADTREFFS
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Deutschland / Brandenburg | Berlin
Auf kleinen und kleinsten Straßen führt diese Tour de Natur durch die romantischen, einsamen Wälder der Mark Brandenburg. Meist auf Asphalt, oft aber auch auf Naturbelag. Vom Startort Ahrensdorf geht es direkt über Kossenblatt und Briescht nach Trebatsch. Dann weiter nach Ressen und anschließend um den Schwielochsee herum. An Hoffnungsbay vorbei. Der kleine Ort hat wirklich einen amerikanisch klingenden Namen. Wie viele Dörfer in der Mark Brandenburg. Philadelphia, Neu-Boston – alles Relikte der Siedlungspolitik Friedrichs des Großen. Als Kriege im 16. und 17. Jahrhundert ganze Dörfer ausrotteten, lockte der Alte Fritz Menschen aus Süddeutschland hierher. Für viele, die eigentlich in die Neue Welt auswandern wollten, endete der Traum von Amerika also östlich von Berlin. Lange Allen Am Ostufer des Schwielochsees entlang geht es über Pieskow und Niewitsch nach Friedland. Immer wieder blitzt das Blau des Wassers zwischen den Bäumen hindurch. In Friedland Richtung Osten. Unendlich lange Alleen saugen uns auf. Die Ortsdurchfahrten von Treppeln, Bahro und Weichendorf verlangen die volle Auf- merksamkeit. Je mehr man sich der Oder und der polnischen Grenze nähert, desto intakter ist die Natur. Man hat sie hier offensichtlich in Ruhe gelassen. Es gibt ganze Dörfer mit baumbestandenen Hauptstraßen. Herrliche Alleen, die von den Kettensägen übereifriger Beamter verschont blieben. Ein Schild weist in Neuzelle den Weg zur Klosterkirche. Das als Barockwunder bekannte Bauwerk übertrifft die kühnsten Erwartungen. Wer es zum ersten Mal betritt, ist vom Prunk überwältigt: 600 religiöse Figuren, Marmor, goldbemalte Holzschnitzereien, Deckengemälde, Stuckarbeiten, ein Dutzend Altäre – fast unglaublich. Über Möbiskruge kurven wir nach Eisenhüttenstadt. Dort steht die einzige nach dem Zweiten Weltkrieg neu gegründete deutsche Stadt. Sie wurde 1951 zusammen mit einem gigantischen Eisenhüttenombinat aus dem märkischen Sandboden gestampft. Quasi das Wolfsburg der DDR. Wer einfach durchfährt, wird kaum mehr sehen als die aus anderen Städten bekannten sozialistischen Plattenbauten. Dabei lässt sich die Geschichte der DDR nirgendwo so komprimiert verfolgen wie in Eisenhüttenstadt. Zum Beispiel in den Wohnkomplexen der 1950er- und 60er-Jahre. Schon damals errichtete man zwischen den Häusern parkähnliche Grünräume, Innenhöfe, Kolonnaden und Torbögen. Mehr als 90 Skulpturen, Plastiken und Wandbilder lockern das Stadtbild auf. Relikte aus der DDR-Zeit Seit der Wende wurde hier viel renoviert und verändert. Die anfangs belächelte Sammlung von Alltags- gegenständen aus der DDR-Zeit ist mittlerweile auf 40 000 Objekte angewachsen. Zu schnell wurde alles weggeworfen und durch West-Produkte ersetzt. Doch das Dokumentationszentrum sicherte sich rechtzeitig Bussy-Lippenstifte, Stella-Fernseher, Praktiker-Hefte und Präsent-20-Anzüge. Eine kurze Etappe auf der B112 folgt, dann geht es wieder ans Eingemachte. Über Politz nach Rießen, um die Rießener Berge herum und weiter nach Müllrose. Schmale Sträßchen mit griffigem Belag und wenig Verkehr. Unbeschwertes Motorradfahren durch eine bildhübsche Waldlandschaft. Auf den lichten Flächen grasen Heidschnucken. Ziegelroter Backstein prägt das Städtchen Beeskow. Uralte Häuser klammern sich an raues Kopfstein- pflaster. Auch Fontane fand an Beeskow Gefallen. Auf seine Art. 1862 schrieb er in sein Reisetagebuch: „Beeskow ist nicht so schlimm wie es klingt.“ Typisch Fontane! Kerzengerade zielt die B246 nach Westen. Motorradfahrerisch keine Offenbarung. Dafür lässt sie uns viel Zeit, die vorüberziehende märkische Landschaft zu betrachten. Die hat das mehr als verdient. In Glienicke rechts ab zur Umrundung des Scharmützelsees. Traumhafte Blicke nach links übers Wasser. Eine Allee aus Obstbäumen führt mitten nach Bad Saarow-Pieskow hinein. Auf der gegenüberliegenden Seeseite warten nicht nur schöne Aussichten, sondern unten an der B246 im Bikertreff Wendisch Rietz ein Pausensnack in Form von Bockwurst und Kartoffelsalat. Runde um den See Von Storkow aus starten wir die Rundfahrt um den Wolziger See. Wegen der reizenden Waldsträßchen und wegen der Dörfer mit den amerikanischen Namen. Gleich hinter Storkow taucht Neu-Boston auf. Weiter geht es um den See herum. In Groß Schauen weist ein Schild den Weg nach Philadelphia. Wir fahren auf der B246 zweieinhalb Kilometer zurück und biegen dann rechts nach Bugk und Kehrig ab. Wieder surrt der raue, griffige Asphalt eines kleinen Waldsträßchens unter uns hindurch. Die Bäume stehen dicht an dicht und lassen kaum einen Sonnenstrahl passieren. Kleinere und größere Seen flitzen vorüber. Über Limsdorf erreichen wir wieder Ahrensdorf. Wen jedoch die Sucht nach Natur gepackt hat, der lenkt sein Bike an der letzten Kreuzung nach Süden, wo eine Bootsfahrt im Spreewald lockt.
Deutschland / Rhön
Wegen ihrer baumlosen Gipfel wird die Rhön auch als „Land der offenen Ferne“ bezeichnet. Das wissen nicht nur die Segelflieger zu schätzen, die auf der Wasserkuppe ihr Mekka haben. Auch im Sattel eines Motorrades profitiert man von den herrlichen Aussichten in der Rhön. Fulda, der Ausgangspunkt dieser Tagestour, liegt äußerst reizvoll im Tal des gleichnamigen Flusses. Im Osten der ehemaligen Bischofsstadt erheben sich die Berge der Rhön, im Westen beginnen die Hügel des Vogelsberges. Prunkstück des hübschen Städtchens ist sein Schloss, die ehemalige Residenz der Fuldaer Fürst-Äbte. Es wurde während der Renaissance erbaut und verfügt über einen herrlichen Park. Ein Bummel zu Fuß durch Fulda ist also vor dem eigentlichen Beginn unserer Runde keine schlechte Idee. Ein Muss dabei ist die Einkehr im Café Glück in der Friedrichstraße. In gemütlichem Ambiente warten auf den Gast hausgemachte Kuchen, eigene Marmelade und leckere Bagels. Alles regional, bio oder fair. Glück gehabt. Wir verlassen Fulda vorbei an Petersberg und peilen den Ort Hofbieber an. Kleine, verkehrsarme Landsträßchen verhelfen der Tour zu einem ruhigen, entspannten Auftakt. Ein kurzer Abstecher hinüber zum Schloss Bieberstein. Das prachtvolle, imposante Barockschloss hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich und dient heute als Internat. Danach geht es weiter Richtung Osten. Allmählich kommt Schwung in die Geschichte, die ersten Kurven bergauf kündigen sich an – die Rhön naht. In der Ortschaft Tann, wo es das gut gemachte und höchst interessante Museumsdorf Rhön zu besichtigen gibt, biegen wir nach rechts ab und klinken uns bis Hilders kurz auf die B 278 ein. Auf einer kurvigen und gut ausgebauten Nebenstraße durchqueren wir Frankenheim und erreichen schließlich den Ort Leubach. Ab hier nehmen wir den perfekten Asphalt der Hochrhönstraße mit dem Motorrad unter die Räder. Die Hochrhönstraße bringt uns in die Nähe des Schwarzen Moores. Motor aus, Helm ab, Jacke über die Schulter. Denn von einem großen Wanderparkplatz aus kann das 60 Hektar große Hochmoor zu Fuß erkundet werden. Ein drei Kilometer langer Weg aus Holzbalken führt bis an die so genannten „Mooraugen“ heran. Das sind kleine Weiher und Tümpel, die noch nicht von der Moorvegetation zugewachsen sind. Wieder zurück im Motorradsattel, führt uns die Motorradtour durch die Rhön vom Schwarzen Moor aus kilometerlang über die kahle Plateau-Fläche der Rhön. Aussichten ohne Ende, fast wie aus der Kanzel eines Segelflugzeuges. Klar, dass die Flieger die Rhön zu ihrem Mekka machten. Dann zirkelt die Route hinab nach Bischofsheim. Der sehr hübsch in einem Tal gelegene Ort ist nicht nur ein beliebter Sommer- und Winterferienort, sondern auch eine der wichtigsten Städte der Rhön. Unser Tipp: Am Marktplatz anhalten und bei einer Tasse Kaffee das Stadtbild mit seinen historischen Häusern und dem Barockbrunnen genießen. Wer möchte, kann auf der Motorradtour Rhön auf die Wasserkuppe fahren. Dazu muss man auf der Fahrt nach Bischofsheim unterwegs einen Abstecher über Ehrenberg hinauf zur Wasserkuppe einlegen. Auf dem höchsten Berg der Rhön sind seit den 1920er-Jahren die Segelflieger aktiv. Der Berg mit seinem fast ebenen Kamm und seiner guten Thermik bietet den lautlosen Gleitern optimale Bedingungen. Lust auf einen Sitzplatztausch? Von dem kleinen Segelflugplatz werden Rundflüge angeboten. Gleich hinter dem Ortsende von Bischofsheim weist ein Schild den Weg hinauf zum Kreuzberg. Der „heilige Berg“ der Franken, wie der 928 Meter hohe Kreuzberg auch genannt wird, ist vor allem wegen des guten Essens und des dunklen Bieres berühmt, das die Franziskanermönche im Garten der Klosterkirche auf den Tisch stellen. Das Kloster erreicht man vom Parkplatz aus zu Fuß in ca. 15 Minuten. Kurz darauf gelangen wir in das Tal der Sinn. Wir passieren Wildflecken, ein idyllisch vor der Kulisse der Rhön liegendes Dorf und fahren ein ziemliches Stück am gleichnamigen Truppenübungsplatz entlang. Wir unterqueren einen Viadukt der Autobahn A 7 und rollen nach Bad Brückenau hinein. Dort wartet eine hübsche Altstadt mit Fachwerkfassaden und Dächern aus Holzschindeln. Das Heilbad Brückenau ist durch gepflegte Promenadenwege mit dem benachbarten Staatsbad verbunden, das mit wunderschönen alten Kuranlagen glänzt, in denen schon König Ludwig I. seine Gallen- und Blasenleiden auskurierte. Weiter auf der B 27 Richtung Fulda. In Volkers bietet sich ein Abstecher hinauf zum Volkersberg an, von wo man einen herrlichen Rundblick genießt. Die B 27 mit ihrem perfekten Belag und ihren abwechslungsreichen Kurven und Kehren lässt keine Langeweile aufkommen. Wer hätte das von einer Bundesstraße gedacht? Aber hier in der Rhön vermitteln selbst die größeren Durchgangsstraßen eine Menge Fahrspaß. Einige Kilometer weiter wird die B 27 vierspurig und bringt uns flott zum Ausgangspunkt nach Fulda zurück. Highlight: Alle Neune Hessisches Kegelspiel nennt sich eine Reihe kegelförmiger Vulkanberge nördlich von Fulda zwischen den Ortschaften Eiterfeld und Schenklengsfeld. Die Aussicht von unten auf die Bergkuppen ist ebenso beeindruckten wie der Blick von oben herab. Roadbook: Fulda – Petersberg – Hofbieber – Tann – Hilders – Leubach – Bischofsheim – Kreuzberg – Wildflecken – Bad Brückenau – Volkers – Fulda (ca. 150 km) Motorradtreffs: Schlitz-Pfordt: Landgasthof Porta, kleiner gemütlicher Treff. Hofbieber:Biker-Treff Rhön/Rhön-Stern-Hotel, Gastwirt mit Herz für Biker. Wasserkuppe: Am Wochenende trifft man sich am Segelflugplatz, mehrere Lokale und Läden.
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Motorradtouren Deutschland – dicht besiedelt, aber top gepflegte Straßen

Rein von der Papierform her ist Deutschland eigentlich kein wirkliches Motorradparadies. Zwar ist es flächenmäßig das sechstgrößte Land Europas, doch gehört es zu den am dichtesten besiedelten. Von den Flächenländer sind nur noch die Benelux-Staaten und Großbritannien dichter bewohnt. Auch das deutsche Straßennetz gehört zu den umfangreichsten Europas. 

Auf Motorradtouren durch Deutschland kommt daher nur selten das Gefühlt von freier Wildbahn, Einsamkeit und Abgeschiedenheit auf. Die nächste Siedlung ist meist schon am Horizont zu sehen. Auf der anderen Seite sind deutsche Straßen trotz vieler Versäumnisse der letzten Jahre in Europa immer noch spitze, und unsere Autobahnen sind nach wie vor die einzige Möglichkeit, dem Bike mal so richtig freien Lauf zu lassen. Was Motorradtouren in Deutschland umso reizvoller machen.

Motorrad Hotels in Deutschland

Deutschland / Erzgebirge
Landhaus im Hotel-Charakter, alle Zimmer und Appartements eingerichtet mit Dusche/WC und TV. Das Bikereldorado Erzgebirge garantiert durch kurvenreiche Straßen die Abwechslung von Berg und Tal, kombiniert mit Stätten der Geschichte des sächsischen Motorradbaus. Bei uns findet ihr die schönsten Strecken vor der Haustür. Wir heißen euch herzlich willkommen im Bergidyll!
Deutschland / Brandenburg | Berlin
Willkommen im ruhig gelegenen 3***Superior Hotel. Genießen Sie deutsche Küche, unser Rittmeisterbräu aus der eigenen Brauerei und entdecken Sie die liebevoll gestalteten Hotelzimmer. Entspannen Sie nach der Tour im Hotelgarten und am hauseigenen Strand. W Lan, Parkplatz und Frühstück sind inklusive.
Deutschland / Sauerland
Willkommen Motorradfahrer Nicht umsonst steht das Sauerland für den perfekten Ort für ausgiebige Motorradtouren und Entdeckungsreisen. Weite Wiesen- und Waldlandschaften mit Laub- und Nadelbäumen, die von kleinen Landstraße durchzogen werden, bieten dem Biker zahlreiche Wege, dem üblichen Verkehr zu entkommen. Besonders beliebt bei Bikern sind die vielen Stauseen im Sauerland, wo sich einige bekannte Biker-Treffs etabliert haben. Darüber hinaus finden Biker im Sauerland auch viele weitere interessante Ziele, wie z.B. den Kahlen Asten in Winterberg – Nordrhein-Westfalens zweithöchsten Gipfel (841m). Unsere ausgewählten Biker-Hotels bieten alles, was das Biker-Herz wünscht. Geführte Touren, Kurzübernachtungen, Unterstellmöglichkeiten, Trockenraum, Wasch- und Wartungsräume sowie Routen bis die Reifen blank sind. Die Hotels sind für Motorradfahrer/innen der perfekte Ort für einen sorgenfreien Motorradurlaub unter Freunden und Familie. Wir sehen uns als eine Gemeinschaft, die Motorradfahren genauso liebt wie unsere Gäste. Die BikersWorld besteht aus: Landgasthof Zum Burghof https://www.bikerbetten.de/hotel/landgasthof-zum-burghof Landhotel Müller https://www.bikerbetten.de/hotel/landhotel-mueller Landgasthof Haus zur Sonne https://www.bikerbetten.de/hotel/landgasthof-haus-zur-sonne Landhotel Mühlengrund https://www.bikerbetten.de/hotel/landhotel-muehlengrund-s

Motorradtouren Deutschland – an Nord- und Ostsee die Seele baumeln lassen

 

Das beste Argument jedoch für schöne Motorradtouren in Deutschland ist dessen Vielfalt. Weshalb wären wir sonst bei BikerBetten auf insgesamt 37 höchst unterschiedliche deutsche Regionen gekommen? Attraktive Motorradtouren durch Deutschland beginnen schon im hohen Norden in der Küstenregion Niedersachsens. So kann man in Ostfriesland die 350 Kilometer lange Grüne Küstenstraße unter die Räder nehmen und dabei entspannt dahinbummeln, die Seele baumeln lassen und Freiräume für Geist und Körper finden. Schleswig-Holstein lockt mit einer Runde um Lübeck, die nicht nur an der Ostseeküste entlangführt, sondern auch in die hübsche Holsteinische Schweiz.

Ein Klassiker unter Motorradtouren in Deutschland ist die Fahrt entlang der Mecklenburger Ostsee. Dort liegen zwischen Wismar und Rügen die schönsten Hafenstädte Deutschlands wie Perlen an einer Schnur.  Mit seiner Seenplatte hat Mecklenburg gleich ein zweiter As im Ärmel. - eine Tour zwischen mehr als 1.000 großen und kleinen Seen ist etwas für Romantiker. Die werden sich wohl auch in der Mark Brandenburg wohl fühlen. Herrliche baumbestandene Alleen und gepflasterte Ortsdurchfahrten lassen auf Deinen Motorradtouren durch Deutschland Stimmung aufkommen.

 

Motorradtouren Deutschland – Kaffee, Kuchen und Kurven

 

Was wären Motorrad Reisen durch Deutschland ohne die typisch deutsche Pause mit Kaffee und Kuchen? Die süßesten Leckereien und den besten Kaffee machen bekanntlich die Sachsen. Also nichts wie auf zu einer Fahrt von Leipzig nach Zwickau. Süßes wird auch im Erzgebirge großgeschrieben. Genauer gesagt in Freiberg, wo die leckeren Eierschecken erfunden wurden. Außerdem warten im Erzgebirge schöne Motorradstrecken in Deutschland, die von denen im Thüringer Wald sogar noch übertrumpft werden. In der geografischen Mitte Deutschlands gelegen, darf sich der Thüringer Wald zurecht Motorradparadies nennen.

Während die Lüneburger Heide eher mit ihrer Natur lockt, sind in Harz, Teutoburger Wald und Weserbergland wieder Schräglagenübungen angesagt. Im Münsterland fährt der Biker auf seinen Motorradtouren durch Deutschland quasi von Schloss zu Schloss, während er sich im Hessischen Bergland rund um den Hohen Meißner auf die Suche nach Frau Holle begibt. In Ederbergland, Sauerland und Bergischem Land finden wir dank deren zerklüfteter Geografie einige der top Motorradtouren in Deutschland. Der Westerwald verwöhnt uns mit seiner intakten Natur, der Taunus mit der besten Rindswurst auf dem Großen Feldberg.

 

Motorradtouren Deutschland – Kurvenparadiese in den Mittelgebirgen

 

Dass Motorradtouren in Deutschland auch im flachen Land Spaß machen können, beweisen das bildschöne Tal des Mittelrheins mit seinen Weinterrassen, das herbe Ruhrgebiet mit seinen Industriedenkmälern und der romantische Niederrhein mit seinen stillen Gewässern. Moseltal, Eifel und Hunsrück bilden ein Dreigestirn, das man auf seinen Motorradtouren in Deutschland keinesfalls auslassen sollte. Entspannung am Fluss kombiniert mit Kurvenspaß in den Höhen – da kommt Freude auf. Zusammen gehören auf den Bikertouren auch Saarland und Pfalz. Geschmeidige Landstraßen, gut besuchte Bikertreffs, klassische Motorradstrecken und lecker Essen und Trinken sind die Trümpfe dieser beiden Regionen.

Erfreulich kurvenreich lassen sich während der Motorradtouren durch Deutschland Odenwald, Spessart und Rhön erkunden. Um Hopfen und Malz geht es vor allem in Franken, während es im Oberpfälzer Wald und im Bayerischen Wald wieder Schräglagen hagelt. Oberbayern und das Allgäu ziehen uns mit ihren alpinen Strecken auf unseren Motorradtouren durch Deutschland in den Bann, in der nahen Bodenseeregion hingegen geht es wieder gemütlicher zu.

 

Motorradtouren Deutschland – lecker Essen und Trinken

 

Die Schwäbische Alb überrascht mit spannenden Kurvenstrecken entlang ihres Steilabfalls im Westen, mit schönen Burgen und Schlössern und mit einer ausgezeichneten Gastronomie. Die wartet auch auf unserer Motorradtour durch Deutschland im benachbarten Schwarzwald. Und nicht nur das – diese Region dürfte unter dem Strich die beste Kombination aus Landschaftsgenuss, Fahrerlebnis, Kultur und Kulinarik darstellen.

Damit gibt sich der Schwarzwald typisch deutsch: Wer sich zu Motorradtouren durch Deutschland aufmacht, der darf mit einer unvergleichlichen Vielfalt rechnen. Oder wie der Rheinländer sagt: „Jedem Jäck sin Luftballong“.

Motorrad Touren
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Hier findest Du die besten Motorrad Touren passend zu den Motorrad Hotels Deiner Lieblingsregion.
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Uns bleibt zu sagen:

Bei BikerBetten ist Deine nächste Motorrad Tour Deutschland zu Hause. Inspirationen, das richtige Motorrad Hotel und die besten Touren für Deinen Motorradurlaub findest Du hier. 

Viel Spaß auf Deinen Motorradtouren in Deutschland in Deinem BikerBetten Motorrad Hotel!